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Wie macht ein „Rendite“-Fonds aus 6.628,23 Euro in dreizehn Jahren 1.865,29 Euro? Dieses Kunststück der Geldvernichtung ist der DCM RENDITEFONDS 5 KG, vertreten durch den Komplementär Johann DEINBÖCK nach eigener Aussage gelungen, nachdem auf Initiative von KOOP-Rechtsanwalt Hartmut Strube das Landgericht Frankfurt/Oder den Fonds verurteilt hat, das aktuelle Auseinandersetzungsguthaben auszuzahlen. Die aktuelle DCM-Internetanpreisung „Die Fonds der DCM: Ausdruck einer leistungsstarken Unternehmensgruppe“ bekommt vor diesem Hintergrund ein besonderes Geschmäckle.
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Am 31. Dezember 2011 gehen die Lichter für viele Schadensersatzansprüche geprellter Anleger aus. Es endet die „absolute Verjährungsfrist", die im Zuge der neuen Verjährungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs ab 1. Januar 2002 in das Gesetz eingebaut wurde. Opfer der bank- und beraterfreundlichen Regelung sind alle Anleger, die bis Ende 2001 zum Beispiel eine Kapitalanlage in Form einer geschlossenen Fondsbeteiligung (Immobilienfonds, Berlin-Fonds, andere Themenfonds) gezeichnet haben und aufgrund mangelhafter Anlageberatung heute noch Ansprüche anmelden könnten.
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Eine merkwürdige „Erklärung zum Verkaufsgespräch“ für geschlossene Fonds legte die frühere CITIBANK (jetzt: TARGOBANK) Kunden vor, denen sie den geschlossenen Schiffsfonds MS „Santa-B Schiffe“ von MÜNCHMEYER PETERSEN CAPITAL (MPC) wärmstens empfahl. „Ich, der Unterzeichner, bestätige mit meiner Unterschrift, dass ich zur Kenntnis genommen habe“, heißt es in dem Blatt einleitend – und dann kommt es Dicke.
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Karow-Iota GbR, R&W Immobilienfonds 53 GbR, Ziel 8 GbR und wie sie alle heißen: die zur Förderung des Wohnungsbaus in Berlin aufgelegten, geschlossenen Immobilienfonds in Form der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) entpuppen sich zur Haftungsfalle und zum Alptraum zahlreicher Anleger. Nachforderungen, Sanierungsbeträge oder Auseinandersetzungsguthaben übersteigen nicht selten den damals investierten – und somit bereits verlorenen – Anlagebetrag sehr deutlich. Für nicht wenige Anleger werden die Nachforderungen zum Alptraum und führen zum wirtschaftlichen Ruin.
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Das Landgericht Darmstadt hat mit Urteil vom 08.02.2011 eine Sparkasse wegen fehlerhafter Beratung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Medienfonds MONTRANUS I bis III zu Schadenersatz verurteilt. Der Kläger kann somit von der Sparkasse die komplette Rückabwicklung verlangen: die Sparkasse ist verpflichtet, die Fondsanteile zurückzunehmen gegen Zahlung der jeweiligen Einlagen abzüglich der in der Vergangenheit erhaltenen Ausschüttungen.
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Der NORDCAPITAL – Fonds BULKERFLOTTE 1 wurde im Jahr 2008 von der DEUTSCHE BANK vertrieben und gerät durch die Krise der koreanischen Groß-Reederein Korea Line Corporation (KLC) ins Trudeln. Denn planmäßig wurden sieben von neun Schiffen des Fonds bei KLC für fünf Jahre verchartert. Wie CAPITAL in seiner Online-Ausgabe vom 27.01.2011 berichtete, musste die mächtige Reederei KLC jetzt Gläubigerschutz beantragen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass Anleger des rd. 500 Mio. Dollar schweren Beteiligungsmodells des Emissionshauses NORDCAPITAL um ihr Geld bangen müssen. Der zweitgrößte südkoreanische Betreiber von Massengutfrachtern (Bulker) hat Gläubigerschutz beantragt. Betroffen sind hierbei auch Anleger von Schiffsfonds der deutschen Emissionshäuser CONTI und NORDCAPITAL.
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Offene Immobilienfonds galten bisher als sichere Anlagemöglichkeit im Wertpapierbereich. Nun bekommen Anleger die Tücken dieses Produkts zu spüren. Einige Fonds frieren die Anteile ein, andere Fonds werden ganz geschlossen. Kursverluste können dramatisch ausfallen. Zuletzt wurde bekannt, dass die offenen Immobilienfonds KanAm -US-GRUNDINVEST, DEGI EUROPA und MORGAN STANLEY P2 VALUE für immer geschlossen werden. Für die Anleger, denen diese Produkte oft als so sicher wie Festgeld verkauft wurden, hat dies dramatische Verluste zur Folge. Anlegern bei AXA IMMOSELECT und SEB IMMOINVEST können ebenfalls Verluste drohen. Der Kurs des AXA IMMOSELECT schwankte zuletzt deutlich. Der SEB IMMOINVEST geriet laut einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger vom 25.10.2010 mit Verlusten von 15 % unter Druck.
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Desolat ist die Lage des KÖNIG & CIE. RENDITEFONDS 60 Produktentanker – Fonds II. Zwei Gesellschaften des Produkttankerfonds II (MT „King Eric“ Tankschifffahrts GmbH & Co. KG und MT „King Edward“ Tankschifffahrts GmbH & Co. KG) sind in wirtschaftlicher Seenot.
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Wegen akuten Liquiditätsmangels stellte die regionale Airline Hamburg International am 19.10.2010 einen Insolvenzantrag. Diese Pleite betrifft nicht nur die Mitarbeiter der Airline, sondern auch zahlreiche Zeichner geschlossener Flugzeug-Leasingfonds.
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Eine sichere Anlage an der IAK DRITTE IMMOBILIENFONDS KG versprach der nette Berater der SPARKASSE KÖLN BONN im Jahr 2000 seiner langjährigen Kundin. Dass diese Beteiligung erstmals am 31.12.2020 gekündigt werden kann, wurde nach ihrer Erinnerung schamhaft verschwiegen. 81 Jahre alt war die Mandantin von KOOP Fachanwalt Hartmut Strube seinerzeit, 102 Jahre alt müsste sie werden. um wieder an ihr Geld zu kommen! Inzwischen wurde bekannt: Eines der Fondsobjekte steht auf der Altlast einer Chemiefabrik.
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