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Eine sichere Anlage an der IAK DRITTE IMMOBILIENFONDS KG versprach der nette Berater der SPARKASSE KÖLN BONN im Jahr 2000 seiner langjährigen Kundin. Dass diese Beteiligung erstmals am 31.12.2020 gekündigt werden kann, wurde nach ihrer Erinnerung schamhaft verschwiegen. 81 Jahre alt war die Mandantin von KOOP Fachanwalt Hartmut Strube seinerzeit, 102 Jahre alt müsste sie werden. um wieder an ihr Geld zu kommen! Inzwischen wurde bekannt: Eines der Fondsobjekte steht auf der Altlast einer Chemiefabrik.
Dass die Sparkassen anders und kundenorientierter beraten als die provisionsgetriebenen Mitarbeiter der Geschäftsbanken, gehört zu den Werbemärchen von Sparkassenvertretern. Die Realität sieht brutaler aus. Wenn ein Berater der SPARKASSE KÖLN BONN im Jahr 2000 einer damals schon 81-jährigen Seniorin einen geschlossenen Immobilienfonds aufschwatzt, den sie im Alter von 102 Jahren kündigen kann, werden Abgründe moralischer Niedertracht sichtbar. Die Frage nach dem Motiv solchen Handelns lässt sich relativ einfach entschlüsseln, wenn der Prospekt des IAK DRITTE IMMOBILIENFONDS aufgeschlagen wird. Die SPARKASSE KÖLN BONN hat für den Fonds eine Platzierungsgarantie abgegeben, also das Versprechen abgegeben, dass die Beteiligungen an dem Fonds sehr schnell an ihre Kunden verkauft werden. Allein diese Garantie ließ sie sich mit 304.000 DM aus den Anlegergeldern bezahlen.
Bei dem Fondsobjekt Ludwigshafen des IAK DRITTE IMMOBILIENFONDS ging die SPARKASSE KÖLN BONN dabei atemberaubend amateurhaft vor. In Prospektunterlagen behauptete sie, das Fondsobjekt sei 1989 fertig gestellt worden. Tatsächlich wurde ein wesentliches Bauwerk des Objekts bereits um 1960 erbaut. Das Landgericht Köln sprach wegen dieser Abweichung Anlegern bereits Schadensersatz zu. Für die Anleger wird die Fondssituation jedoch immer schlimmer. Inzwischen wurde bekannt gegeben, dass Teile des Fondsgrundstücks Ludwigshafen auf einer alten Mülldeponie stehen und Standort einer Chemiefabrik waren. Im Boden gefunden wurden Chrom, Kupfer, Arsen und Uran! Die SPARKASSE KÖLN BONN streitet jede Verantwortung für diesen Chaos-Fonds, den sie ihren Kunden verkauft hat, weiter ab. In diversen Verfahren für Fondsanleger vor dem Oberlandesgericht Köln wird nun geklärt, ob die SPARKASSE KÖLN BONN als Mitinitiatorin des Fonds und Verkaufsberaterin ihrer Verantwortung gerecht werden und die Anleger entschädigen muss.
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